Folge 021 – Entwicklung des Lichtdesigns im Architekturbereich seit 1900 – Gast Laura Haeder

In der 21. Folge der Lichtgespräche haben wir die Entwicklung des Lichtdesigns im Architekturbereich seit 1900 vertont.

Als Grundlage diente eine Präsentation mit ca. 350 Folien, die mein Gast Laura Haeder in einer umfangreichen Recherche für einen Vortrag zusammengetragen hatte.

Da wir nicht auf alle Aspekte der Recherche eingehen konnten, konzentrieren wir uns in dieser Podcastfolge auf die Entwicklungen und Veränderungen innerhalb des Lichtdesigns im Architekturbereich.

In dem Podcast verweisen wir auf mehrere Projekte, Bücher, Podcast und YouTube Videos. Diese haben wir hier verlinkt:

Link zu Bildern des „Four Seasons Restaurant“, in dem Richard Kelly seine Theory anwendet:

https://www.taipingcarpets.com/projects/four-seasons-restaurant-at-seagram-building-by-william-t-georgis

Buchtipps:

„The Structure of Light: Richard Kelly and the Illumination of Modern Architecture“, Autor Richard Kelly.

„Sunlighting – as a Formgiver for Architecture“, geschrieben von William M.C.Lam

„Perception and Lighting as formgivers for Architecture“, geschrieben von William M.C.Lam

 „Licht – Christian Bartenbach“, Autor Christian Bartenbach

Podcastempfehlungen

Podcast über die Erfindung der Glühlampe:

„Geschichten aus der Geschichte“. Episode GAG463

Ebenfalls hörenswert aus derselben Reise die Episode GAG458 „Wie wir die Nacht zum Tag machten“

Link zum Podcast „Licht hören“ der LiTG

Weiteres

Link zum European Lighting Expert

Link zur Hochschule Hildesheim, Studiengang Lichtdesign

https://www.hawk.de/de/studium/studiengaenge/ba-gestaltung-hildesheim/kompetenzfelder/lighting-design

Zur „Rettung“ der Glühbirne

https://savethebulb.org/wordpress

Link zur LiFi-Technologie, bei der über Licht Daten versendet werden können.

https://www.highlight-web.de/5862/signify-trulifi-hsv

Leitfaden für die Gestaltung der Außenbeleuchtung bei Nacht:

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1439179123000506

Why it was almost impossible to create the blue LED?

Folge 020 – Im Gespräch mit Nik Evers

Aufgenommen wurde dieses Lichtgespräch am 15.Januar 2026. Gast des Gespräches war der Lichtdesigner Nik Evers.

Nik ist einer der Geschäftsführenden des Designstudios St.Robo.

Das Designstudio hat sich auf Kreativdirektion, Produktionsdesign und visuelle Inhalte für Live-Unterhaltung und räumliche Erlebnisse spezialisiert. An der Schnittstelle zwischen Musik und Marken liefert das Team von St. Robo außergewöhnliche Designs für Tournee-Produktionen, Live-Übertragungen und öffentliche Veranstaltungen.

Mit Nik habe ich über seinen Werdegang, seine Projekte und das Berufsbild des Lichtdesigner/Lichtdesignerin gesprochen.

https://www.sanktrobo.com

Was ist die LiTG?

Seit November 2025 bin ich im Vorstand der LiTG. In diesem Blogbeitrag stelle ich kurz die LiTG vor und beschreibe, warum die LiTG gerade für Studierende von Interesse sein könnte.

Die LiTG ist ein gemeinnütziger deutscher Verein, der sich dem Thema Licht, Lichttechnik und Lichtgestaltung verschrieben hat. 188 Jahre nach ihrer Gründung als „Deutsche Lichttechnische Gesellschaft“ bietet sie heute ein umfangreiches Netzwerk für alle Licht-Interessierten – von Studierenden über Berufseinsteiger:innen bis zu erfahrenen Lichtprofis.

Der Verein engagiert sich in Forschung, Fachpraxis, Normung und Weiterbildung und verbindet Wissenschaft, Technik, Design, Planung und Anwendung von Licht – national und international.

Warum ist die LiTG gerade für junge Leute spannend?

Wenn du jung bist – z. B. als Student:in, Auszubildende:r oder Berufseinsteiger:in im Bereich Planung, Technik, Architektur oder Design – bietet dir die LiTG eine Vielzahl von Chancen, dich zu vernetzen, weiterzubilden und aktiv mitzugestalten.

Hier sind die zentralen Angebote für junge Menschen:

🎓 1. Junge LiTG – Plattform für den Licht-Nachwuchs

Die „Junge LiTG“ ist ein spezielles Angebot für junge Licht-Interessierte, die noch in Ausbildung sind oder frisch ins Berufsleben gestartet sind. Ziel ist es, junge Leute zu vernetzen, ihre Meinung sichtbar zu machen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.

Du kannst dich dort aktiv beteiligen, Feedback geben und dich mit Gleichgesinnten austauschen – sowohl online als auch bei Veranstaltungen.

🧑‍🎓 2. Studierendenpatenschaften für Kongresse

Ein besonderes Highlight sind die Studierendenpatenschaften: Durch Sponsoring können Studierende kostenlos oder stark vergünstigt an internationalen Licht-Kongressen teilnehmen, wie etwa den europäischen LICHT-Tagungen.

Das ist eine super Gelegenheit, Praxiswissen zu sammeln, Vorträge zu hören, Kontakte zu knüpfen und internationale Erfahrungen zu machen.

🏆 3. LiTG-Nachwuchspreis: Licht | Technik | Gestaltung

Für junge Forscher:innen und kreative Köpfe gibt es regelmäßig den LiTG-Nachwuchspreis, bei dem Abschlussarbeiten, Dissertationen oder innovative Projekte ausgezeichnet werden.

Das stärkt nicht nur dein Portfolio, sondern bringt dir auch Sichtbarkeit in der Branche und Anerkennung für deine Arbeit.

📚 4. Teilnahme an Veranstaltungen und Kongressen

Als Mitglied (oder sogar als Gast) kannst du an zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen – z. B. Fachkongresse, Workshops, Symposien oder Exkursionen.

Besonders erwähnenswert sind:

  • LICHT-Kongresse – Europas größte Lichtveranstaltungen mit Forschung, Technologie und Design.
  • LiTG-Campus auf der Light + Building – Messe-Programm mit Treffpunkten für Studieninteressierte und Studierende.

Solche Events sind ideal, um Know-how aufzubauen und Kontakte zu Fachleuten aus Forschung und Industrie zu knüpfen.

💡 5. Weiterbildung & Zertifizierungen

Auch wenn es kein klassisches Studium ersetzt, bietet die LiTG praxisnahe Weiterbildungen – etwa zum „European Lighting Expert“, Online-Seminare zu aktuellen lichttechnischen Themen und praxisbezogene Fortbildungen.

Viele junge Professionals nutzen diese Angebote, um wertvolle Zusatzqualifikationen zu erwerben und sich im Arbeitsmarkt zu positionieren.

Warum lohnt sich ein Engagement bei der LiTG für junge Menschen?

🔹 Netzwerk & Community: Kontakte zu Expert:innen aus Wissenschaft, Planung, Architektur und Industrie
🔹 Praktische Erfahrungen: Teilnahme an internationalen Kongressen und Messe-Programmen
🔹 Anerkennung & Sichtbarkeit: Preisverleihungen und Nachwuchsförderpreise
🔹 Kompetenzaufbau: Qualifikationsangebote wie Seminare und Zertifizierungen

Fazit

Für alle, die sich für Licht, Technik, Gestaltung, Planung oder Forschung interessieren, ist die LiTG ein lebendiges und vielseitiges Netzwerk – und besonders für junge Menschen eine hervorragende Plattform, um Wissen zu vertiefen, Kontakte zu knüpfen und eigene Ideen sichtbar zu machen.

Wenn du also Lust hast, dich mit Licht über den Tellerrand hinaus zu beschäftigen, neue Perspektiven zu gewinnen und dich in einer engagierten Community einzubringen, könnte die LiTG genau die richtige Bühne für dich sein!

Mehr Informationen findest du auch hier unter:

https://www.litg.de

Folge 019 – Stress in der Veranstaltungsbranche – Interview mit Susanne Otta

Alle haben Stress, besonders in der Veranstaltungsbranche!

Ist dies wirklich so, und wenn ja warum?

Diese Folge zum Thema Stress wurde am 27.11.25 in Berlin aufgenommen.

Gast des Lichtgespräches war Susanne Otta, die sich seit einigen Jahren mit dem Thema Stress in unserer Branche auseinandersetzt.

In dieser sehr persönlichen Folge erfährst du, wie Susanne das Thema für sich entdeckt hat, was Stress überhaupt ist, wie man Stress am besten Messen kann, welche Krankheiten sich daraus ergeben und welche Ansätze es gibt, um Stress in der Veranstaltungswirtschaft zu reduzieren.

Hier ein Link zum Blog von Susanne:

https://any-colour.net/en/writing/blog/der-stress-und-ich-teil-i-von-iii

Ein Link zu einer weiteren Studie:

https://www.researchgate.net/publication/369268850Stress-relatedDiseasesandtheirLinkstotheEventsIndustryintheGSA_region

Link zu dem Interview auf der LEaTcon 2025

Link zum Buch „Touring and mental health“

Folge 018 – Berufsbild Lichtsystemer/in – Interview mit Martin Meyer

Diese Folge widmet sich dem Berufsbild des Lichtsystemers/Lichtsystemerin und wurde am 24.11. 2025 in München aufgenommen.

Gast des Lichtgespräches war Martin Meyer. Er ist einer der angesehensten Lichtsystemer in Deutschland.

Mit Martin habe ich in dieser Folge u.a. erörtert, was man mitbringen sollte, um Erfolg in dem Beruf Lichtsystemer zu haben und wie sein Arbeitsalltag auf einer Baustelle und im Büro aussieht.

Weitere Themen waren der neue Bildungsstandart SQQ12.2 Lichtsystemer/in, was macht einen guten Scheinwerfer aus seiner Sicht aus, Veränderung in der Systemübertragung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Mehr Infos zum SQQ12.2 findest du hier:

https://www.igvw.org/wp-content/uploads/IGVWSQQ12.2DE072025000-CD.pdf

Folge 017 – Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Was lernt man in der Ausbildung zur Fachkraft Veranstaltungstechnik?

Ist die Ausbildung noch zeitgemäß und wie sollte man sie ggf. reformieren?

Warum sollte man überhaupt diese Ausbildung machen und was muss man mitbringen?

Studieren oder Ausbildung? warum eine Ausbildung nie schadet!

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir in dieser Folge.

Gäste des Lichtgespräches waren Carsten Will, den alle nur als Casi kennen und Martin Behns.

Casi ist ein Urgestein der Branche und hat bereits in vielen Positionen in unserer Branche gearbeitet. Er engagiert sich mit dem Verein Crew Call für Auszubildende und macht sich für ihre Interessen in verschiedenen Verbänden stark.

Martin Behns ist Geschäftsführer der b-trend.academy, einem spezialisierten Weiterbildungsdienstleister für die Veranstaltungsbranche aus Berlin. Seine private Berufsschule bietet u.a. auch die Lehrinhalte für Firmen an, die zur Fachkraft ausbilden.

Weiterführende Links:

https://b-trend.academy

Mehr zu Studiengänge in Deutschland findest du auch in Folge 007 und auf meinem Blog zu diesem Podcast.

Mehr zu CrewCall in Folge 005.

Folge 016 – Der neue Bilddungsstandard SQQ12.1 – Berufsspezialist für Beleuchtungstechnik Fachrichtung Lichtsteuerung

In dieser Folge geht es um den neuen Bildungsstandart SQQ12.1. „Berufsspezialist für Beleuchtungstechnik Fachrichtung Lichtsteuerung“.

Ein SQ (SQ= Standart der Qualifikation) definiert die notwendigen Kompetenzen für eine Tätigkeit und legt den Umfang für diesbezügliche Qualifizierungsmaßnahmen fest.

Der SQQ12.1 soll also zukünftig die Ausbildung des Berufsbildes Lichtoperator/in standardisieren und damit sicherstellen, dass jede(r), der/die eine entsprechende Weiterbildung mitgemacht hat, entsprechend des Bildungsstandard qualifiziert ist.

In dieser Podcastfolge haben wir herausgearbeitet, welchen Mehrwert der SQQ12.1 für einen Lichtoperator/in haben kann, was der Bildungsstandard beinhaltet und wie eine Umsetzung sein könnte.

Gäste des Lichtgespräches waren Frederic Bommart und Martin Behns.

Frederic Bommart ist Geschäftsführer der ZWEINULLEINS GmbH und Vorstand des Lichtdesigner/innen und Operatoren Verbandes VLLV e.V. und hat an dem Bildungsstandart mitgewirkt.

https://www.zweinulleins.de

https://www.vllv.de

Martin Behns ist Geschäftsführer der b-trend.academy, einem spezialisierten Weiterbildungsdienstleister für die Veranstaltungsbranche, der bereits Erfahrung mit der Umsetzung von SQQs in unserer Branche hat.

https://b-trend.academy

Mehr Informationen zum SQQ12.1 findest du hier:

https://www.igvw.org/wp-content/uploads/IGVW_SQQ12.1_DE_072025_000-CD.pdf

Rückblick LEaT con25

Die Messe LEaT con hat die Prolight und Sound als Leitmesse für Veranstaltungstechnik abgelöst. Dies war bereits im Vorfeld der Messe abzusehen, so dass wir unser Angebot für Studierende und Auszubildende auf der LEaTcon25 erstmalig deutlich erweitert haben. So war vor Ort als Ansprechpartner für den Nachwuchs unser Stipendiat Lukas und hat bereitwillig alle Fragen rund um den Aufbau und die Funktionen unserer Movinglights erklärt.

14.-16.10.2025 – Leatcon 2025 – Hamburg Messe – copyright by Stephan Kwiecinski – info@kwie.de

Regelmäßig fanden am letzten Tag der Messe Learning Sessions für Auszubildende und Studierende auf unserem Messestand statt, die sich großer Nachfrage erfreuten.

14.-16.10.2025 – Leatcon 2025 – Hamburg Messe – copyright by Stephan Kwiecinski – info@kwie.de

Zusätzlich haben wir an der Schnitzeljagd von CrewCall teilgenommen, bei der die Teilnehmenden einen Laufzettel mit Fragen bekamen, die sie sich von den teilnehmenden Herstellern beantworten lassen mussten. Für jeden richtig ausgefüllten Laufzettel bekamen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein Goodie-Bag mit vielen schönen Geschenken. Von uns gab es einen Gutschein für Arbeitshandschuhe oder ein Multi-Assembly-Tool. An jedem Tag wurde zudem ein Hauptgewinn von einem der teilnehmenden Hersteller ausgelost. Am letzten Tag waren wir an der Reihe und durften auch das Lose ziehen. Viel Spaß an die Gewinnerin mit unserem Hauptgewinn!

Im Rahmen unseres NRG Podcasts „Das Lichtgespräch“ haben wir auf der Messe zwei neue Podcastfolgen aufgenommen. In einer der Folgen geht es um den neuen Bildungsstandard SQQ12.1 Berufsspezialist für Beleuchtungstechnik – Fachrichtung Lichtsteuerung. In der zweiten Folge haben wir das Thema „Ist die Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik noch zeitgemäß?“ vertieft. Die Folgen werden wir bald auf unserer Podcastplattform veröffentlichen.

NRG Connect Factory Tour 2025

Ende Oktober waren 15 Studierenden und Auszubildenden zu Besuch bei uns bei Robe Lighting in Tschechien. Die viertägige Fahrt fand im Rahmen des Robe Nachwuchsförderprogrammes Next Robe Generation (NRG) statt und umfasste die Besichtigung der Robe eigenen Platinenfertigung „Dioflex“, dem Besuch des Robe Hauptwerkes, Workshops und Vorträge über Lichttechnik, Lichtsteuerung, Lichtgestaltung und mögliche Karrierewege in der Branche. Auch eine Einführung in die Avolites Programmierung stand auf der Tagungsordnung. Beim abendlichen Programmierungssession konnte dann das Wissen vertieft und angewendet werden.

Ein weiteres wichtiges Anliegen der Fahrt ist aber auch die Vernetzung von Studierenden und Auszubildenden untereinander. Für viele Studierende ist die Fahrt das erste Mal, dass sie Studierende von anderen Universitäten kennenlernen, die einen ähnlichen Studiengang belegen und eine ähnliche Leidenschaft für Licht teilen. Ebenso können Auszubildende sich auf der Fahrt aus erster Hand über mögliche Studiengänge informieren und Studierende wiederum lernen Personen in einer Firmen kennen, bei der sie später arbeiten können.

Um an der Fahrt teilnehmen zu können, hatten sie vorab die Teilnehmenden mit einem Lebenslauf und einem Motivationsschreiben beworben. Alle Bewerber:innen sollten anschließend ein Lichtkonzept einreichen. Anscheinend hat diese Aufgabe einen Großteil abgeschreckt, so dass wir dann allen 15, die ein Lichtkonzept eingereicht hatten, auch einen Platz auf der Fahrt anbieten konnten.

Nächstes Jahr findet die Fahrt vom 02.11.26 bis zum 06.11.2026 statt.

Mehr Informationen unter https://www.robelighting.de/spot-on/nrg-next-robe-generation-germany

Wie lerne ich ein Lichtpult richtig?

Für diesen Blogbeitrag habe ich vier Lichtdesigner/innen befragt, wie lernt man ihre Lichtpulte „richtig“.  Hier ihre Antworten. Viel Spaß beim Entdecken der Lichtpulte.

Wie lernt man Avolites „richtig“? von Tim Ehm

Von Zuhause (kostenlos & strukturiert):
Der schnellste Einstieg ist über das kostenlose E-Learning Portal von Avolites (Avolites Academy). 
www.avolitesacademy.com

Das Level 1 (Beginner) ist ideal, um sich in die Titan Software einzufinden. „Titan“ ist der Name der Software zur Lichtsteuerung, die auf allen Avolites-Konsolen läuft. 

Das Level 2 (Advanced) vertieft die Inhalte.

Zusätzlich gibt es einen absoluten Einsteigerkurs, der weniger Avolites-spezifisch ist und vor allem Grundlagen der Lichttechnik sowie wie moderne Lichtpulte arbeiten und funktionieren erklärt – ideal, wenn Du ganz neu ins Lichtdesign/Operating einsteigst.

Für die Kurse benötigst du einen Computer, Motivation und Englischkenntnisse.

In Person (deutschlandweit):
Bei Robe Deutschland bieten wir regelmäßige und bundesweite Basic- und Advanced-Schulungen (je 2 Tage) sowie einen eintägigen Kennenlernkurs an – als offene Termine oder Inhouse.

Aktuelle Daten & Buchung: www.avolites.de/termine bzw. www.avolites.de/training.

Als Teil von NRG kannst Du die Basic Schulung kostenlos besuchen

Nachschlagen & Vertiefen:
Das Avolites Manual (auch auf Deutsch verfügbar) ist komplett durchsuchbar, führt dich Schritt für Schritt durch Titan und enthält teils Videoinhalte zu Funktionen. www.manual.avolites.com

Community & Videos:
Neben offiziellen Inhalten lohnt sich die deutschsprachige Videoreihe mit stage223, der Kanal Avolites USA sowie Sebastian Beutel / AvoSupport. 
YouTube: youtube.com/stage223 | youtube.com/@AvolitesUSA | youtube.com/@AvoSupport

Für schnelle Hilfe: die deutsche Avolites-Facebook-Gruppe und die große englische Hauptgruppe.
FB-Gruppen: „Avolites Anwendersupport deutsch“ & „Avolites Programmers and Users“.    

Kurzvita von Tim:
Tim Ehm ist Produktmanager Avolites bei Robe Deutschland. Zuvor war er zehn Jahre als selbstständiger Lichtschaffender tätig – seit Beginn mit Avolites. Heute verantwortet er Trainings sowie das Nutzer-Feedback zu Soft- und Hardware und bringt diese Erfahrungen direkt in die Produktentwicklung ein.

Wie lernt man die ChamSys „richtig“? von Joanna Ossolinska
Um eine neue Software zu lernen, braucht man Motivation, dies ist bei ChamSys allerdings
sehr schnell gegeben, weil die MagicQ Software sehr intuitiv arbeitet. Die Software ist inkl.
einem in build Visualizer kostenfrei auf der ChamSys Web-Page zu finden
https://de.chamsyslighting.com/software/magicq-downloads/ und man kann direkt mit der Demo Show und dem Visualizer durchstarten, programmieren und ausprobieren.

Als absolute Anfänger*in würde ich die ChamSys Trainings empfehlen, und direkt beide Level zu machen, Basic und Pro.

Bei den Trainings wird das Wissen gut vermittelt, man kann direkt Fragen stellen und löst gemeinsam Aufgaben.
https://de.chamsyslighting.com/in-person-training/

Wer kognitiv arbeitet oder online rein schnuppern möchte, findet auch hier tolle Online Tutorials https://de.chamsyslighting.com/training/.

Nicht zu vergessen, RTFM!

Vielleicht nicht als Abendlektüre, aber der Help Button im Pult hilft einem sehr und beantwortet Fragen.

Kleiner Tipp: über den Menu Punkt: SETUP > ViewSettings > Windows > Help Mode: >>Dialog Tips<< bekommt ihr bei jedem Klick eine Übersicht, was die zur Auswahl stehenden Punkte genau bedeuten.

Zu guter Letzt, setzt euch ran, probiert, macht Fehler und macht weiter.

Online sind viele Tutorials zu finden mit Workarounds und how to fix. Hier ein Beispiel: https://www.youtube.com/@chamsysworkarounds

Habt Spaß. Joanna

Kurzvita von Joanna

Joanna ist Lichtdesignerin aus Leidenschaft, based in Hamburg. Ihr
Hauptaugenmerk liegt in den Bereichen Livekonzerte, Festivals und Touring. Ob großes Punk-Rock Konzert oder ein Rappendes Nashorn – Let’s go.

Instagram: @jottour

Wie lernt man die Hog „richtig“? von Rolf Wenzel
 
Als absoluter Anfänger empfiehlt es sich einen der kostenlosen Trainingskurse bei ETC zu besuchen. Dieses werden bei ETC in Holzkirchen, aber auch immer wieder über die Republik verteilt angeboten. Innerhalb eines Tages bekommt man die Grundzüge des Programmierens von Null an beigebracht, am zweiten Tag geht es schon sehr viel tiefer ins Advanced Programming.
 
Übersicht der Kurse: https://www.etcconnect.com/Training/ 
 
Man kann aber auch nur an einzelnen Tagen teilnehmen.
 
Die Kurse werden in deutsch gehalten, jedoch ist ein Grundverständnis in Englisch für jedes Lichtpult hilfreich, da dies als Basissprache benutzt wird und jede Übersetzung Verzögerung und Fehler reinbringen würde und wird.
 
Alternativ kann man sich selber mit den Online Tutorials behelfen und vorher die kostenlose PC Software der Hog runterladen:
 
Hog 4 (die Tutorials basieren noch darauf)
https://www.etcconnect.com/Products/High-End-Systems/Hog-4-Consoles/Hog-4-18/Documentation.aspx#software 
 
New Hog
https://www.etcconnect.com/Hog/Documentation/#software
 
Hog 4 Tutorials:
https://www.etcconnect.com/Support/Tutorials/Learn-Hog-4-Video-Series/Season-1.aspx
 
Egal womit man anfängt, ist das Handling beider Softwareversionen nahezu identisch, soll heißen, man kann beruhigt mit der V4 lernen und wird V5 sofort verstehen.
 
Mit dem momentanen Erscheinen der neuen Hardware und Software Version 5 werden sich die angebotenen Trainings noch einen Moment verzögern.

Wie lernt man die EOS „richtig“? von Rolf Wenzel
 
Bei EOS würde ich absolut zu einem Training bei ETC raten, da die Herangehensweise des Pultes eine Andere ist, was sich alleine schon aufgrund der Basis Ausrichtung zum Theater erklärt.
https://www.etcconnect.com/Training/
 
Das EOS System findet sich in sehr vielen Theater- und Opernhäusern, ist jedoch im Rentalmarkt eher weniger vertreten.
 
Auch hier gibt es ein sehr umfangreiches Online Learning Programm https://www.etcconnect.com/eoslearning/ welches gestützt mit der Software geschehen kann.
Eos SW https://www.etcconnect.com/Eos-Software/
 
Generell: 
Aus meiner Sicht der Dinge muss man bei jeder komplexen Software (was so ein Pult nun mal ist) DRAN bleiben, soll heißen, sich, besonders am Anfang, immer wieder damit auseinandersetzen, um nicht aus der Übung zu kommen. Das geht leider schneller als man denkt. Das können eigene, kleine Trainingsessions im Lager sein, das kann über Demo Visualizer Files und PC Software laufen.
 
Capture bietet z.B. Demo Packs mit Visualizer File und entsprechenden Showfiles für alle gängigen Pulte an: https://www.capture.se/Downloads/Download-Demo-Packs 
 
In Kombination mit der kostenlosen PC Software kann damit ein schönes Trainingspaket für den Heimgebrauch erstellt werden ohne weitere Kosten zu verursachen.

Kurzvita Rolf Wenzel

Rolf Wenzel, im Business seit den frühen 90ern, betreibt das Designbüro Chaoscenter seit 2000 und ist als Lichtdesigner vorrangig im Touring unterwegs. Neben dem Touring auch gerne mal als Hogtrainer unterwegs und findet Nachwuchsförderung wichtig und gut! Trefft Rolf z.B. auf der Leatcon in der Training Section.
http://www.chaoscenter.net/

Wie lernt man grandMA3 „richtig“? von Marco Kampf
Ganz unabhängig vom Pulthersteller ist die eigene Motivation und Lernbereitschaft das Wichtigste.
 
Wie quasi alle größeren Hersteller bietet auch MA Lighting die grandMA3 Software als „onPC“ Variante für Windows und Mac OS an. Diese ist für sich genommen erstmal völlig kostenlos und bietet durch die interne 3D-Visualisierung das perfekte Tool, um ohne größere Hürden in die komplexe Welt der Lichtprogrammierung einzusteigen.
 
Aber ganz so einfach ist es natürlich dann doch nicht: Wer zum aller ersten Mal die Software öffnet und versucht, sich einen Überblick zu verschaffen, wird schnell feststellen, dass das ganze überwältigend und frustrierend sein kann.
Eine richtige Ausbildung bzw. Studium, in dem man dezidiert und strukturiert eine spezielle Lichtsteuerungs-Software erlernen kann, gibt es bis dato leider ebenfalls nicht.
 
Also bleibt nichts anderes übrig, als sich durch den „Urwald“ von – teils kostenlosen, teils kostenpflichtigen – Lerninhalten zu kämpfen. Zunächst würde ich hier die offiziellen MA-Trainings, Webinare der „MA-University“, sowie den „MA Lighting“-Youtubekanal nennen.
 
Auch der amerikanische Vertrieb „ACT-Lighting“ bietet online viele wertvolle Lerninhalte.
 
So doof es klingt: bei konkreten und spezifischen Problemstellungen empfehle ich das offizielle grandMA3 Handbuch, das auch in den Konsolen oder der onPC verfügbar ist („Help“ „Please“). Hier findet man oft schnell und zielgenau Hilfe bei Fragen rund um Funktionalitäten oder ihren Syntax. Darüber hinaus kann man sich natürlich auch einfach mal ein bisschen durch das Handbuch lesen und dabei Features entdecken, von denen man gar nicht gedacht hätte, dass sie existieren.
 
Zusätzlich gibt es zahlreiche hochwertige Tutorials auf Youtube. Hier kann ich u.A. die Kanäle „fiets.de„, „Consoletrainer – Cat West“, „Event-Lighting“, „Giaffo Designs“ und natürlich meinen eigenen Kanal „Marco Kampf – Lighting“ empfehlen.
 
Abschließend möchte ich aber noch auf ein sehr oft unterschätztes Tool zu sprechen kommen:
Findet Gleichgesinnte, vernetzt Euch und lernt von den gegenseitigen Erfahrungen bzw. Fehlern. Das sorgt nicht nur für eine steilere Lernkurve, sondern ist auch gleichzeitig eine hervorragende Motivationsquelle – und ganz nebenbei ist ein gutes Netzwerk ja sowieso das Allerwichtigste in unserem Job.
 
Wer darauf Lust hat, ist herzlich eingeladen, mal auf meinem Discord-Server vorbeizugucken:
https://discord.gg/FJWhC8eXVD
 
Offizielle Lernhinhalte:
https://help.malighting.com/grandMA3/2.3/HTML/help.html
https://www.youtube.com/@MALightingInt/
https://www.malighting.com/ma-university/ma-university/overview/
https://academy.actentertainment.com/grandma3-tech-talk-webinars
Youtubekanäle:
https://www.youtube.com/@fietsdehttps://www.youtube.com/@consoletrainer
https://www.youtube.com/@Event-Lighting
https://www.youtube.com/@GiaffoDesigns
https://www.youtube.com/@MarcoKampfLighting
Andere Lernhinhalte:
https://fiets.de/
https://academy.marcokampf.lighting/

Kurzvita Marco Kampf

Marco Kampf ist leidenschaftlicher Lichtdesigner aus Osnabrück. Der Hauptfokus seiner Arbeit liegt auf den Bereichen Livekonzerte, Festivals und Touring.
Nebenbei produziert er Tutorials und Livestreams rund um’s Thema Licht und gibt außerdem Einzel- und Gruppenworkshops für Fortgeschrittene und Profis. Dabei arbeite er mit Soft- und Hardwarelösungen der grandMA2 und grandMA3 Serie, Capture 2025 Symphony, Depence R4 und Resolume Arena.
 
https://marcokampf.lighting/
https://www.instagram.com/marcokampf_lighting/